Hörbücher mit audible - Charlotte Linke "Die Entscheidung "



Ich bin ja eine absolute Leseratte, sogar beim Wochendendeinkauf im Supermarkt kann es passieren, dass ein neues Buch mit in den Einkaufwagen und später ins Bücherregal wandert.
Ich liebe es neue Geschichten zu lesen und mich in Geschehnisse hineinzuversetzen. Manchmal trage ich ein Buch überall mit hin um endlich zu wissen wie es in meinem aktuellen Thriller weiter geht.

Besonders Krimis und Thriller haben es mir angetan, je spannender umso besser. Am liebsten Fälle die so verzwickt sind und man am Ende völlig überrascht ist wer der Mörder ist.

Wir fahren oft am Wochenende nach Köln zur Familie vom Hasen.  Da sitzt man schon mal so zwei Stunden im Auto.
Leider kann ich während dem Auto fahren überhaupt nicht lesen (nein, ich meine natürlich nicht, wenn ich am Steuer sitze).
Mir wird dann immer direkt übel und ich möchte ja auch nicht,  dass der Hase das Auto regelmäßig reinigen muss.......Ihr wisst was ich meine.
Und natürlich kann ich ihm auch nicht die ganze Zeit etwas vorlesen. 

Irgendwann kamen wir dann mal auf die Idee es würden sich für lange Strecken doch super Hörbücher für uns eignen. Wir können beide entspannt lauschen und die Zeit vergeht auch entspannter. Manchmal gibt das Radio ja auch leider nicht wirklich was her. Gut, wenn ich während dem Hörbuch nicht einschlafen würde wäre das sie her hilfreich aber was sollst, meistens finde ich nach dem aufwachen wieder schnell in die Handlung zurück :)

Uns kamen dann direkt die Hörbücher von audible in den Sinn und wir wollten das ganze mal ausprobieren.  Bisher hatte ich immer Hörbücher über Spotify rausgesucht.
Bei audible findet man wirklich eine Riesen Auswahl an unterschiedlichen Hörbüchern. Für jeden Geschmack und jedes Genre ist etwas dabei. Man kann sogar Titel umtauschen, wenn sie einem nicht zusagen und was man gekauft hat bleibt in der eigenen Bibliothek gespeichert und kann beliebig abgerufen werden.
Man kann audible ganz bequem 30 Tage kostenlos testen und sich sogar über sein Amazon Konto anmelden.
Über die audible App kann man dann alle Hörbücher bequem auf dem Handy oder auch Tablet abrufen und anhören. Heutzutage ja wirklich eine ganz einfache Geschichte wir sind ja fast überall vernetzt und mobil. Wir können unser Handy per Bluetooth mit dem Auto verbinden und so bequem über die App alles anspielen. 




Aber am Anfang jeden Hörbuchs steht erstmal die Qual der Wahl, was darf es denn heute sein?
Da ich ja die Leseratte von uns beiden bin übernehme ich auch die Auswahl :)
Ich bin dann einfach direkt mal auf die Suchfunktion gegangen und habe nach Charlotte Link gesucht, meiner Lieblingsautorin. Da bin ich dann auch ziemlich schnell fündig geworden.
Relativ neu ist ihr Buch "Die Betrogene" welches ich noch nicht kannte und unbedingt anhören wollte.
In dem Buch geht es um die Polizistin Kate Linville deren Vater grausam ermordet wird. Da sich Kate und ihr Vater sehr nahe standen verliert sie nun auch ihren letzten Halt. Da sie dem alkoholkranken Ermittler vor Ort nicht vertraut macht sie sich selbst daran zu ermitteln und begibt sich auf Spurensuche. 
Dabei entlarvt sie die Vergangenheit ihres Vaters als Trugbild, denn er war nicht der, für den sie ihn hielt.




Ich war gespannt ob auch diese Geschichte mal wieder hält was sie verspricht, nämlich spannend und nicht direkt durchschaubar zu sein wie ich es von Charlotte Link bisher immer gewohnt war.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Bei diesem Buch muss man hellwach sein und dran bleiben. Hier laufen viele Nebenhandlungen ab, viele Charaktere werden vorgestellt und am Ende fügt sich alles zusammen und die Wahrheit und Hintergründe werden aufgedeckt.
Das Hörbuch dauert 20 Stunden und 45 Minuten, daher war es ganz praktisch,  dass wir vor hatten nach Kroatien in den Urlaub zu fahren.
Ca. 13 Stunden hin und zurück haben uns hier genug Zeit gegeben das Buch von Anfang bis Ende zu verfolgen.
Gelesen wurde es von Claudia Michelsen. Bisher hatte ich noch kein Hörbuch gehört, welches von ihr gelesen wurde. Manchmal kennt man die Sprecher ja schon Honda,  besonders bei Büchern des gleichen Autors.
Ich mochte aber ihre Stimme. Warm, etwas rauchig und nicht zu hell. Und ja, ich finde bei Hörbüchern die Stimme des Sprechers durchaus sehr wichtig. Das muss einfach passen und darf nicht stören oder irritieren. Alles in allem wurde ich weder vom Inhalt des Buches noch vom Service und Ablauf von audible enttäuscht. Ich war rundum zufrieden und es war sicherlich nicht unser letztes Hörbuch.

Wer neugierig geworden ist, audible bietet seinen Service zum testen 30 Tage kostenlos an. Einfach vorbeischauen und anmelden.

Kennt ihr audible? Hört ihr Hörbücher und wenn ja über welchen Anbieter?


Ich mag keine Menschen......

Eine ziemlich gewagte Aussage, wie ihr jetzt vielleicht denkt. Immerhin lebe ich in einer Welt in der es vor Menschen aller Arten und Exemplaren nur so wimmelt.
Ich hab mir das ja auch nicht ausgesucht. Ich stelle nur immer wieder fest, ich kann mit denen einfach nicht.
Zumindest mit den Meisten und alle anderen werden mir irgendwann zu viel. Dann sehne ich mich nach Ruhe und nach den Menschen die mir am Herzen liegen und mit denen ich gut kann.

Das sind nicht unbedingt massig viele aber das muss auch nicht so sein. Ich hab eben eine sehr muckelige Komfortzone. Einen kleinen Kreis des Vertrauens in dem nicht viele Platz haben.
Das Phänomen und mein Unwohlsein, wenn ich mich zu lange unter bestimmten Menschen aufhalte, beobachte ich gleichermaßen schockiert und neugierig.
Neugierig, weil ich mich frage "Wieso, weshalb, warum ist das so?", schockiert, weil ich mich frage "Was stimmt denn mit mir nicht?".
Gut, mit mir stimmt manchmal so einiges nicht :) aber lassen wir das mal so stehen.

Für mich sind gewisse Menschengruppen sehr anstrengend. Ich ertrage diese dann einfach nur sehr schwer und frage mich alle 5 Minuten "Was tue ich hier eigentlich".
Das sind meistens Menschen, die durchschnittlich 10-20 Jahre älter sind als ich sich aber benehmen als wären sie im Teenageralter.
Wenn diese dann noch beruflich gewisse Positionen innehaben wird es wirklich merkwürdig. Für mich passt das alles nicht mehr zusammen und ich frage mich dann, wer hier im gehobeneren Alter ist.
Nein, ich bin nicht spießig oder gehe zum lachen in den Keller. Vielleicht versteht man mich auch nur, wenn man es hautnah miterlebt hat.

Ich nennen sowas liebevoll "Muppetshow". Erwachsene Menschen die ihr alter vergessen und sich einfach nur unheimlich albern benehmen. Und das in einem Umfeld, wo es nicht wirklich angebracht ist.

Ich habe jetzt eine Woche IFA (Internationale Funkaustellung) hinter mir. Ich war mit jeder Menge Menschen konfrontiert und weit weg von zu Hause.
Für mich ist da irgendwann das Limit erreicht. Ich sehe mich nach Ruhe und meinen Komfortzonen.
Nach den Menschen die ich mag und dem Umfeld in dem ich mich wohl fühle.

Ich hab dem Hasen mal erklärt, dass ich Menschen eigentlich nicht mag und mich in gewissen Runden nur für eine bedingte Zeit wohl fühle.
Irgendwann wird es mir zu viel und ich suche meine Freiräume und Zeit für mich. Mittlerweile weiß ich ganz gut damit umzugehen und erkenne die Anzeichen.
Für den Hasen immer amüsant zu beobachten, vor allem, wenn man bedenkt, dass ich ihn schon seit über 7 Jahren um mich herum habe und mir das bisher nicht zu viel wurde :)

Geht es nur mir so oder habt ihr auch diese Momente und Phasen in denen euch die Menschen um euch herum zu viel und zu anstrengend werden?
In denen ihr einfach niemanden ertragt und einfach nur noch Ruhe und Freiraum wollt?


Rafting und Canyonning Tour mit Jochen Schweizer

Freitagmorgen sind wir in unser Abenteuer-Wochenende nach Tirol gestartet. Mit vollgepacktem Auto und hohen Erwartungen ging es los und gegen 18 Uhr kamen wir im schönen und kleinen Haiming an.
Dort bezogen wir unser Zimmer in der bereits für uns gebuchten Unterkunft "Hotel Gletschertor".

Nach kurzem verschnaufen fuhren wir ins Faszinatour Outdoorzentrum in den Nachbarort, wo ein Begrüßungsabend statt fand.
Gemütlich saßen wir dort in einer Art alter Scheune, tranken unser erstes Radler und lernen die Leute kennen mit denen wir unsere beiden Touren starten würden.
Es gab ein paar einführende Worte des Veranstalters über unsere anstehenden Touren und dann ließen wir gemütlich den Abend ausklingen.

Ich fand die Idee super, dass man direkt die Leute zusammen an einen Tisch setzt, die auch die Touren miteinander verbringen werden. So kann man sich gleich etwas kennen lernen und trifft am nächsten Tag schon auf vertraute Gesichter.
Unsere Truppe war wirklich bunt gemischt aber zusammen hatten wir alle jede Menge Spaß :)

Am nächsten Morgen trafen wir uns um 9 Uhr für unsere Rafting Tour.



Strahlend blauer Himmel empfing uns vor einem faszinierenden und wunderschönen Bergpanorama.
Da macht es gleich doppelt so viel Spaß sich in die Fluten zu stürzen.
Wir fuhren zum Faszinatour Outdoorcamp um uns dort in unseren heutigen Ausflug einweisen zu lassen.

Ich war von dem Outdoorzentrum schon mehr als begeistert. Wenn es nach mir gegangen wäre hätte ich auch dort einfach den ganzen Tag in einem Liegestuhl mit lecker Bierchen chillen können.
Es lief im Hintergrund super Musik und alle um einen herum waren einfach so herrlich entspannt.
Die Guides waren alle relativ Jung und während ihren Semesterferien zum arbeiten hier.
Andere arbeiten hier im Sommer und fahren im Winter die Pistenfahrzeuge.
Einfach ein geiles Leben sag ich euch. Völlig stressfrei, an der Luft mit vielen lustigen und skurrilen Menschen :)

Vielleicht war ich auch einfach nur so rundum begeistert, weil das Wetter einfach der absolute Knaller war und die Umgebung und dieses Wochenende noch unvergesslicher gemacht hat.




Wir bekamen also eine Einweisung was wir uns alles abholen sollen. Einen Neoprenanzug, einen Helm, Neoprenschuhe und eine Schwimmweste.
Leute ich sag es euch in dem Anzug steht die Suppe, bei 30 Grad Außentemperatur. Da könnt ihr euch in eurem eigenen Schweiß kochen.
Aber bei 6 Grad Wassertemperatur nehme ich das natürlich sehr gerne in Kauf.


Mit dem Bus ging es dann zur Einstiegsstelle. Dort wurden erstmal ein paar Trockenübungen im Boot absolviert, sodass wir die wichtigen Kommandos lernten.
Dann trugen wir unser Bötchen ins Wasser und los gings.
Ich muss sagen das Wasser war schon echt kalt, gerade an den nicht eingepackten Händen hat man das extrem gemerkt. Aber, wenn man ein Weilchen gepaddelt hat und aufgehitzt war tat so ein Sprung in die Fluten echt gut.

Die Tour selbst war wirklich schön. Ein paar Stromschnellen die wirklich viel Spaß machten, genug Möglichkeiten von Bord zu springen und ein bisschen mit dem Fluß zu schwimmen und eine wundervolle Umgebung.
Wir hatten viele Ruhepausen, somit war das paddeln auch nicht übermäßig anstrengend.
Allerdings, dass wieder ins Boot hieven war eine einzige Katastrophe. Super anstrengend und man fühlt sich wie ein Wal der versucht an Land zu kommen.
Mit Hilfe der Kollegen konnte man dann an der Wester ins Boot gezogen werden, nur um erstmal wie ein geangelter Fisch im Boot zu liegen und seine Gliedmaßen zu sortieren.

Ich habe mich dann irgendwann dafür entschieden nicht mehr ins Wasser zu hüpfen. Mir war die Action wieder ins Boot zu kommen echt zu anstrengend.



Alles in allem eine coole Tour, wobei es für mich und den Hasen ruhig etwas mehr hätte zur Sache gehen können.
Wir hätten im Anschluss auch gerne noch die Tour eine Nummer schwieriger gemacht es gab aber leider keine freien Plätze mehr im Boot.


Wir haben uns dann für Mittagessen in einem ziemlich coolen Diner entschieden, welches wir auf dem Weg zu unserem Hotel entdeckt hatten.
Richtig stylisch gemacht mit alten Autos und einem Truck mitten in der Außenwand.


Den Rest des Tages haben wir das Wetter und die Umgebung genossen. In der Sonne gelegen und einfach mal die Seele baumeln lassen.
Abends gab es dann ein leckeres Barbecue im Outdoorzentrum. Wir saßen alle Draußen und haben den ereignisreichen Tag mit einigen Bierchen und Schnäpsen ausklingen lassen.
Alles in allem schon mal ein sehr gelungener Tag.


Am Sonntag starteten wir um 09:30 zu unserer Canyonning Tour. Da ich schon mal raften war, war ich hierauf sehr gespannt was da auf uns zukommt.

Wir wurden wieder in unsere Klamotten eingewiesen und bekamen zusätzlich zum Neoprenanzug noch Canyonning Schuhe (eine Art Wanderschuh) und einen Klettergurt.
Dann ging es wieder mit dem Bus zu unserer Schlucht wo unser Einstieg war.

Der Einstieg war eine Brücke, von der man sich 17 Meter in die Tiefe abseilen musste.
Mir ist das Herz leicht in die Hose gerutscht.
Sich einfach mal nach hinten zu lehnen und dann langsam Schritt für Schritt an einer Brücke runter zu laufen, um dann am Ende freischwebend hinab gelassen zu werden ist schon echt nicht ohne.
Mit leicht wackeligen Knien aber sehr stolz kam ich dann unten in der Schlucht an.

Das Canyonning war wirklich genial. Es ging durch den Fluß bergab ins Tal. Immer wieder gab es Stellen an denen man sich abseilen musste, Felswände runterklettern musste oder aber auch aus einiger Höhe ins kalte Nass springen durfte.
Nicht zu unterschätzen, die Tour war schon etwas anstrengender als das Rafting und man musste höllisch aufpassen wo man hin tritt.
Aber das was man zu sehen bekommt ist wirklich einmalig und wunderschön.


Wir werden sowas sicherlich wieder machen, denn uns beiden hat es riesigen Spaß gemacht.
ich persönlich habe festgestellt, dass ich gerade beim Canyonning unheimlich über mich hinaus gewachsen bin. Ich habe Ängste überwunden und einfach mal gemacht. Ohne zu viel nachzudenken. Wirklich ein einmaliges Erlebnis.

Auch die Leute die wir dort kennen lernen durften sind wirklich toll gewesen. Sowohl die Guides als auch die anderen Teilnehmer.
Wir hatten eine Menge Spaß mit unserer Truppe und den ein oder anderen sieht man sicherlich irgendwann mal wieder.


Wer sowas noch nicht gemacht hat aber mit dem Gedanken spielt, dem kann ich nur raten......MACHEN!

Sicherlich, sowas ist nicht günstig aber ein absolutes Erlebnis, von dem man noch viel erzählen wird!