Wie Crossfit mein Leben verändert hat!


Fangen wir mal mit meinem unspektakulären, sportlichen Werdegang an. Ich war nie ein Mensch der viel Sport gemacht hat. Großzügigerweise hat man das meinem Körper bis ich 16 oder so war auch nie angesehen.
Ich hab viel ausprobiert Ballett, Tennis und bin am Ende beim Tanzen hängen geblieben. Mannschaftssport war irgendwie nie was für mich. Ich wollte immer tanzen. Da konnte ich abschalten, alles vergessen und wirklich schlecht hab ich mich auch nicht angestellt.
Jazz Dance, Gymnastik und Tanz, Hip Hop Kurse und ganz am Ende 5 Jahre Standart und Latein Tanz standen auf meinem Programm.
Irgendwann kam mir mein Tanzpartner krankheitsbedingt abhanden und ich verfolgte das tanzen nur noch am Wochenende in irgendwelchen Clubs.
Aber davon wird man eben auch nicht Rank und Schlank und bekommt einen schönen definierten Körper.
Mir war also klar, dass ich irgendwas machen muss.......Motivation hatte ich aber keine. Wer macht schon gerne Sport den er nicht mag? 

Der Hase war bevor wir uns kennengelernt haben ein typischer Fitnessstudio Gänger. Auch während unserer Beziehung blieb das eigentlich immer konstant. Er ging ins Studio ich blieb auf der Couch zurück.
Jetzt könnt ihr 1 und 1 zusammen zählen, ich wurde dadurch auch nicht attraktiver :D 
Die Zeiten, dass ich essen konnte was ich wollte waren schon lange vorbei und ohne fehlende Aktivität nahm mein Körper eigene Dimensionen an.

Und dann kam irgendwann der Tag an dem wir uns Urlaubsbilder aus Florida angeschaut haben. Und dieses Bild hier, hat mir echt die Augen geöffnet.



Ich war so schockiert über mich selbst und, dass ich anscheinend gar nicht wahrgenommen habe wie ich aussehe. Das war für mich der Moment in dem ich beschlossen habe etwas zu ändern.
Ich meldete mich im Fitnessstudio an und fing an regelmäßig trainieren zu gehen. Auch völlig anders als früher. Ich ließ alle Geräte links liegen und fing an im Freihantelbereich bei den "harten Jungs" zu trainieren.
Ich machte die gleichen Übungen wie meine bessere Hälfte, nur eben mit leichterem Gewicht. Und ich fühlte mich verdammt cool :) 
Relativ schnell konnte ich die Gewichte steigern und allgemein war ich irgendwie ausgeglichener. Ungefähr viermal die Woche versuchte ich die Muckibude zu rocken. Aber wirklich Spaß hatte ich nie dabei.......irgendwie war es immer eintönig.
Kopfhörer rein und los gehts. Teilweise 2 Stunden mit duschen etc. und dafür waren die Erfolge dann doch nicht groß genug.
Zwischendrin versuchte ich es dann mit dem Sophia Thiel Programm in Kombination mit dem Training im Studio.
Dadurch purzelten zumindest ein paar Kilos und die Ernährung war geregelt. Aber auch nach 12 Wochen war das Programm vorbei und der Alltag schlich sich wieder ein.

Irgendwann sagte der Hase zu mir er würde gerne mal Crossfit ausprobieren ob ich daran Interesse hätte. Er hätte eine so genannte Box bei uns um die Ecke gefunden und die würden einen kostenlosen Schnupperkurs anbieten.
Ich hatte ja nix zu verlieren und es war auch noch kostenlos......also warum nicht. Zusammen mit einem befreundeten Pärchen meldeten wir uns für diesen Schnupperkurs bei Crossfit Kronberg an.
Und das hat dann irgendwie mein Leben geändert :)



Der Schnupperkurs war echt klasse. Man bekommt in 1 1/2 Stunden einen ersten Eindruck was Crossfit überhaupt ist.
Aber am coolsten waren einfach die Menschen.
Nach dem Schnupperkurs wird ein Elementskurs angeboten. Dieser ist quasi der Führerschein fürs Crossfit. Bei uns in der Box kostet er 99€ und geht Freitags und Sonntags je drei Stunden.
Man lernt die Bewegungen im Crossfit kennen und bekommt einen Überblick was da alles so auf einen zukommen kann. Und das wichtigste, in fast allen Boxen ist so ein Kurs Voraussetzung, da man sonst dort nicht trainieren darf.
Ich wollte mich nach dem Schnupperkurs direkt anmelden. Und das haben wir dann auch getan.

Aber was ist Crossfit eigentlich? Im englischen wird es kurz und knapp so beschrieben:

„CrossFit is constantly varied high intensity functional movement“ 

Übersetzt heißt das dann quasi:

„CrossFit sind ständig variierende funktionelle Bewegungen ausgeführt bei hoher Intensität“

Joah okay, kann man sich darunter jetzt etwas vorstellen? Vielleicht eher nicht......Aber das ist sowieso schwer, oft sage ich man muss es einfach mal gemacht haben um zu wissen was es ist.
Ihr könnte hier gerne mal einen Blick rein werfen, da wird Crossfit ganz gut beschrieben.
Im Prinzip ist es eine Stunde Vollgas. Viel funktionelles Training gepaart mit olympischem Gewichtheben. Man rudert, man springt auf und über Boxen, man hebt/schmeißt/drückt Gewicht uvm.
Das schöne ist du trainierst deine Ausdauer, Mobilität und deinen kompletten Körper.

In jeder Crossfit Box gibt es ein so genanntes Workout of the Day (WOD) hier machen alle Kurse an diesem Tag das gleiche. Bei uns weiß man nie vorher was dran kommt.
Aber am besten lest ihr euch mal über das Thema ein, wenn euch der Sport interessiert.

Wir haben uns jedenfalls direkt für eine Jahresmitgliedschaft angemeldet. Und ich persönlich kann mir keinen anderen Sport mehr vorstellen.
Mittlerweile bin ich teilweise 6 mal die Woche in der Box (aber auch nur, weil Samstags geschlossen ist). Man lernt seinen Körper völlig neu kennen und feiert so schnell so viele Erfolge.
Aber das tollste an dem Sport sind nach wie vor die Menschen. Ich habe so viele neue tolle Leute kennen gelernt aus denen auch Freunde wurden. Man wächst zusammen, man unterstützt sich, feuert sich an und gibt sich Tipps. Niemand ist alleine oder wird ausgegrenzt egal auf welchem sportlichen Level man startet. Wir tragen alle mit :)



Man darf davor einfach keine Angst haben. Viele haben super Respekt vor Crossfit und sagen direkt "das kann ich nicht". Doch kannst du.....man muss nur anfangen.
Oft ist Crossfit auch ein bisschen verschrien bei Fitnesstrainern, weil man seinen Körper angeblich kaputt macht.
Aber wer schon mal in einer Box war, der weiß nirgendwo wird so sehr auf dich und deine Bewegungsabläufe geachtet wie dort.
Wir sind maximal 10 Leute in einem Kurs und es gibt immer einen Coach der den Kurs führt. Er achtet auf deine Ausführung, korrigiert und gibt Tipps. Sowas hilft nicht nur dich zu steigern sondern bietet dir auch die Chance alles richtig zu lernen.

Die Coaches spielen hier eine enorm wichtige Rolle, da sie quasi exklusiv für dich da sind und auf dich achten, dass darf man nicht außer acht lassen. Denn Crossfit ist definitiv nicht günstig. Das muss man wissen aber man muss auch gegenüberstellen was man dafür bekommt.
Klar ist ein Fitnessstudio oft wesentlich günstiger aber dort bis du einer von tausend. Keiner achtet auf dich. Auch kein Trainer. Wie oft habe ich Leute Übungen falsch machen sehen, während der Trainer neben dran stand und gerade mit flirten oder putzen beschäftigt war.
Unsere Coaches opfern zum Beispiel ihre Freizeit für unsere Box. Alle arbeiten Hauptberuflich in anderen Bereichen.

Durch Crossfit bin ich einfach ausgeglichener geworden. Gerade nach einem anstrengenden Tag im Büro freue ich mich so auf das Workout. Einfach Hirn aus und los. Du hast keine Chance während dem Workout an etwas anderes zu denken als "wie überlebe ich die scheiße hier". Und danach bist du einfach nur kaputt und hast keine Lust mehr dir noch einen Kopf über irgendwas zu machen :)



Und was auch noch ein super Vorteil ist, Crossfit kannst du überall auf der Welt machen. Es gibt überall Boxen und durch den Grundlagenkurs lernst du die englischen Begriffe für die Übungen die überall gleich genutzt werden. So bist du quasi auf der ganzen Welt zu Hause. Man lernt nicht nur da neue Menschen kennen, man bekommt auch super Tipps für Restaurants oder Sehenswürdigkeiten ;)



So und wer hat jetzt noch keine Lust Crossfit mal auszuprobieren?
Dann fühlt ihr es nicht ;) oder ihr seit einfach nicht der Typ dafür. Aber im Grunde genommen ist es etwas für jedermann.
Traut euch und probiert es mal aus. Einfach mal bei Google schauen wo die nächste Box in eurer Nähe ist und nach einem Schnupperkurs oder Probetraining fragen.

Und wer im Umkreis von Frankfurt wohnt sollte unbedingt mal hier in der Box schauen:
Crossfit Kronberg

Vielleicht sieht man ja den ein oder anderen mal beim Schnuppern :)
Bei Fragen könnt ihr mir natürlich gerne jederzeit schreiben.



Es war einmal vor langer langer Zeit........


Guten Morgen liebe Freunde des Streuselsturm Blogs.
Stürmig war es hier in letzter Zeit nicht wirklich eher sehr sehr ruhig. Mir ist gerade aufgefallen wie schockierend lange ich hier nicht mehr aktiv war.
Woran das lag kann ich gar nicht genau sagen, es hat sich viel getan und ich habe viel erlebt und dann wohl einfach nicht mehr die Zeit gefunden.
Bzw. ich habe sie mir auch einfach nicht genommen.

2017 war ein sehr aufregendes Jahr. Wir mussten innerhalb der Familie mal wieder mit einem Schicksalsschlag kämpfen, der viel Zeit, Nerven und Kraft gekostet hat.
Jetzt, also 2018, kann ich aber sagen es ist alles gut ausgegangen!

Dann habe ich auch noch den Job gewechselt, nach 5 Jahren bei Samsung widme ich jetzt einer neuen Aufgabe. Ein neuer Weg, der alles andere als bequem ist und sein wird mich aber definitiv nochmal neu fordert und hoffentlich ein ganzes Stück weiter bringt.
Und wenn nicht, dann war es definitiv eine Erfahrung wert ;)
Wie oft sind wir mit Dingen unzufrieden in unserem Leben, wir lamentieren und wir nörgeln aber verändern wollen wir irgendwie auch nichts. Das ist ja schließlich mit Arbeit verbunden.
Am Ende werden wir dadurch aber nicht glücklich. Wir sind in einer Spirale des unglücklich seins gefangen. Wir sind frustriert und das wirkt sich früher oder später auf unser ganzes Leben aus.
JA, es ist unbequem sich aus seiner Komfortzone heraus zu bewegen. JA, es macht vielleicht auch Angst. Aber es lohnt sich definitiv. Ein neuer Schritt, eine neue Erfahrung und man lernt ganz viel über sich selbst.
Jetzt nach 4 Monaten im neuen Job gab es oft die ein oder andere Situation in der ich mich gefragt habe ob es der richtige Schritt war. Und immer wieder werde ich am Ende die Frage mit einem klaren JA beantworten. Denn ich war nicht mehr glücklich. Ich war nicht zufrieden und ich habe mich so viel geärgert. Also musste ich was tun und das habe ich auch. So würde ich es immer wieder machen.
Macht euch nicht so viele Gedanken sondern macht einfach mal ;)

Auch einen neuen Job habe ich für mich entdeckt. In die Reihe der Kündigungen hat sich auch die Kündigung der Fitnessstudio-Mitgliedschaft eingereiht.
Im Juli waren wir bei einem Crossfit Schnupperkurs in einer Crossfit Box bei uns um die Ecke.
Nach der Schnupperstunde folgte ein Grundkurs und danach ging es auch direkt in die Mitgliedschaft.
Ich möchte nie wieder etwas anderes machen. Ein Sport der mich jeden Tag über mich selbst hinaus wachsen lässt. Der einen fordert, an die Grenzen treibt aber so unglaublich gut tut.
Dahinter steht eine tolle Community mit vielen tollen Menschen die mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen sind. Man feuert sich an, motiviert sich und kämpft sich zusammen durch alles durch.
Man lernt seinen Körper auch teilweise wirklich neu kennen.

Also in diesem Sinne hier mal wieder ein erstes Lebenszeichen von mir. Ich lebe noch, bin wohl auf und das Schreiben habe ich auch nicht verlernt ;)
Ich werde mir jetzt wieder öfter die Zeit nehmen euch hier mit meinem mentalen Dünnpfiff zu bombadieren und zu unterhalten :) Freut euch schon drauf!

Roadtrip Amerika: Reisebericht Teil 2 - Venice Beach + Santa Monica

Wenn man schon mal in Los Angeles ist und genug Zeit dort verbringt wie wir, kann man auch diverse Tagesausflüge planen.
Eigentlich sollten unsere Tagesausflüge meine Strandtage werden. Ich bin ein absoluter Strandmensch ich liebe es in der Sonne zu liegen, das Meeresrauschen zu hören und vor mich hin zu bruzeln.
Mit war schon vor unserer Reise klar, dass es eher kein Relax-Urlaub für die Laura wird. Aber dennoch war der Hase fest davon überzeugt mir in der ersten Woche die ultimativen Strandtage zu ermöglichen.

Grundsätzlich sind Venice Beach und Santa Monica auch schöne Strände. Man kann sich dort bestimmt auch toll sonnen und das Meeresrauschen genießen. In unserem Fall hat uns aber leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. 
Die Sonne war zwar da aber der Wind auch und das in einer Intensität, dass ohne Jacke gar nichts ging......also kein Sonnenbaden für mich.

Nichtsdestotrotz wollten wir uns unbedingt den berühmt berüchtigten Muscle Beach anschauen, wo auch schon der liebe Arnie fleißig trainiert und seine Karriere gestartet hat.


Der eigentliche "Trainingsbereich" ist allerdings schon sehr heruntergekommen. Die Geräte sind ziemlich rostig und bei vielen Blättert der Stoff ab. Dennoch trainieren immernoch einige Leute dort. Natürlich zahlt man auch hier Geld für um die Geräte zu nutzen.
Vielleicht hätte ich das besser mal gemacht, dann wäre mir sicherlich warm geworden. :)



Vom Venice Beach kann man sich zu Fuß Richtung Santa Monica Pier machen. Man läuft direkt am Strand entlang und kommt an vielen lustigen und interessanten Geschäften vorbei. Gerade in Venice Beach wird viel Graß konsumiert, weshalb einen auf dem Weg auch immer wieder ein süßlicher Geruch verfolgt.
Viele Obdachlose kampieren hier und verkaufen irgendwelche kuriosen selbst gebastelten Dinge. Bei manchen hat man absolut keine Ahnung woraus sie bestehen und was sie darstellen sollen.......wahrscheinlich will man es auch gar nicht wissen :)

Am Santa Monica Pier angekommen haben wir erstmal eine Runde über den kleinen Jahrmarkt gedreht.



Ihr seht schon mir war wirklich frisch.....


Aber dennoch ein sehr schöner Ausblick, besonders, wenn man die Location in dem ein oder anderen Film schon mal gesehen hat und nun vor Ort ist :)

Wir sind dann noch ein bisschen durch Venice gelaufen um dort vor allem natürlich das erste Gold´s Gym zu besuchen. The One and Only quasi. The Mecca of Bodybuilding ;)


Eigentlich hatten wir mal überlegt ein Tagesticket zum trainieren zu kaufen aber 20$ pro Nase war uns dann doch ein bisschen zu teuer.
Aber Arnie oder The Rock hätte ich ja schon gerne mal getroffen.

Alles in allem ist Venice ein schönes Örtchen. Wenn es noch wärmer gewesen wäre hätte ich es sicherlich noch mehr genossen aber die Eindrücke waren schon sehr schön und es war ein wirklich toller Tagestrip.
Parken kann man eigentlich in allen Städten auf gekennzeichneten Parkplätzen für um die 10$ pro Tag.
Der Parkplatz ist meistens zentral und gesichert also eine bessere Alternative als abgeschleppt zu werden. Denn parken ist hier wirklich eine Herausforderung.....


Im nächsten Post zeige ich euch eine sehr schöne Stadt, wir waren nämlich auch für einen Tag in San Diego :)